Tag der offenen Tür 2026

26.07.2026
Ein Familienfest bei der Feuerwehr Röttenbach

„Feuerwehr zum Anfassen“ lautet das Motto, wenn die Feuerwehr Röttenbach zum Tag der offenen Tür einlädt. Dass dabei weit mehr geboten ist, zeigte auch in diesem Jahr der große Zuspruch der Besucherinnen und Besucher.

Für beste Unterhaltung sorgte die Röttenbacher Blasmusik. Auch kulinarisch war einiges geboten: Neben den bekannten Enten vom Grill gab es Steaks, Bratwürste, Pommes und Salate. Die Helferinnen und Helfer um Kommandant Sebastian Beck und Vereinsvorstand Maximilian Müller hatten zudem mit Hüpfburg, Kinderschminken, Basteln und einem 25 Quadratmeter großen Sandkasten alles vorbereitet, damit auf dem Gelände der Feuerwehr echte Familienfest-Atmosphäre entstehen konnte. Seinen Teil dazu trug auch das sonnige Wetter bei; Zelte und Pavillons spendeten ausreichend Schatten für einen angenehmen Aufenthalt. Am Nachmittag begeisterte die umfangreiche Kuchentheke die Fans von süßem Back- und Naschwerk. Dafür hatten zahlreiche Mitglieder und weitere Unterstützer wieder mehr als 50 Kuchen beigesteuert.

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge, die stets von interessierten Erwachsenen und faszinierten Kindern umringt waren. Auch die Aktionsflächen mit ihrem vielfältigen Programm erfreuten sich großer Beliebtheit. Ein besonderer Dank gilt der Firma Auto Kohl für die Bereitstellung der Übungsfahrzeuge. Nur durch diese Unterstützung können während des Jahres realitätsnahe Übungen an echten Fahrzeugen durchgeführt und die Vorführungen am Tag der offenen Tür attraktiv gestaltet werden.

Der diesjährigen Schauübung lag die Annahme eines Flächenbrandes zugrunde, der bereits auf ein Gebäude überzugreifen drohte. Das neu beschaffte UTV mit Löschgeräteanhänger ist genau für solche Einsatzlagen vorgesehen, um auch Vegetationsbrände in schlecht erschlossenen Bereichen schnell erreichen zu können. Ein frühes Eingreifen kann die Ausbreitung entscheidend verzögern, bis weitere Kräfte das Feuer endgültig löschen. Entsprechend setzte der erste Trupp die 500 Liter Wasser und das mitgeführte Handwerkzeug umgehend zur Eindämmung ein. Parallel wurde durch das nachrückende Großfahrzeug in gut abgestimmten Handgriffen ein Löschangriff aufgebaut. Auch der neue selbstaufrichtende 7.000-Liter-Faltbehälter kam zum Einsatz. Abseits des Hydrantennetzes kann er beispielsweise durch landwirtschaftliche Vakuumfässer befüllt werden und dient dann als Löschwasserquelle für Feuerwehrpumpen.

Die vielen Besucherinnen und Besucher waren auch in diesem Jahr ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für ihre Feuerwehr. Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen sowie ganz besonders bei allen Helferinnen und Helfern, Spenderinnen und Spendern und Unterstützern.